Backrezepte - Kochideen - Küchenspaß mit Kindern


Auf dieser Seite findet ihr unten einige unserer Rezeptideen:

Butter selbst geschüttelt - Eis für Euer Baby - Kekse ohne Ei - Käsefüßchen - Energiekugeln - Fruchtleder


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Initiative 'Ich kann kochen' der Sarah-Wiener-Stiftung und der Krankenkasse Barmer bietet praktische Ernährungsbildung für Kinder und Familien.
Das digitale Kochbuch 'Familienküche' hält viele tolle Rezepte und Informationen über die verwendeten Lebensmittel bereit. Ihr bekommt tolle Ideen für gesunde Ernährung und regionale Produkte.


Weitere Rezepte für Kinder gibt es hier:

Fragen rund um das Thema Beikost für Säuglinge

 

Ab wann ist der beste Zeitpunkt, mit der Beikost zu beginnen?

Wie geht ihr am besten vor?

Brei, Gläschen oder selbst gekocht?

'Baby-led Weaning' (BLW) - übersetzt: 'Baby-geführte Entwöhnung' - was ist damit gemeint?

Viele dieser Fragen werden in einem Beitrag im Hebammenblog angesprochen. Hier lest ihr mehr dazu:


Im Instagram-Blog "Genussbaby" zeigt die Mutter und Wissenschaftsjournalistin Christiane Meister, wie ihre Tochter Alma mit der 'Baby-led Weaning'- Methode mit selbstgekochten Speisen am Familientisch an genussvolles Essen herangeführt wird. Es gibt dort Geschichten aus dem Familienalltag, Fotos und  Rezepte.



 

So schöne Eier könnt ihr auch färben. Gelb mit Kurkuma, violett mit Blauholz, grünblau mit Rotkohl (das  ist etwas schwierig), orangebraun mit Zwiebelschale. Mit Blättern aus dem Garten könnt ihr schöne Muster erzeugen. Dafür ein Blatt auf das ungefärbte Ei legen, das Ganze in einen alten Nylonstrumpf oder ein Gemüsenetz geben und so eng zuknoten bzw. mit einem Gummiband fixieren, dass das Blatt fest auf dem Ei aufliegt. Jetzt das Ei z.B. im Zwiebelschalensud färben.

Viel Spaß!

 

Für kleine Kinder eignet sich die folgende Methode, wenn ihr gekochte Eier mit Reis und Farben in eine passende Dose mit Deckel oder in ein passendes Schraubglas gebt:

Butter selber schütteln - großer Spaß für kleine Kinder


Butter schütteln ist eine tolle Möglichkeit, Kindern ganz anschaulich zu zeigen, wie Butter aus Sahne entsteht. Ein bisschen Kraftaufwand und etwas Geduld sind nötig, aber Kinder lieben diese Aktion. Und hinterher könnt ihr als Belohnung ein Brot mit selbst gemachter Butter essen. Vielleicht sogar noch mit einer winzigen Prise Kräutersalz  aus eigener Produktion? Oder mit lustigem Gesicht dekoriert? Da schmeckt sogar Vollkornbrot .... Und die Buttermilch, die entsteht, kann natürlich auch getrunken werden ....

Das Rezept findet ihr gleich hier auf der Seite.

 

Viel Spaß!



Butter schütteln

 

 

Das wird benötigt:

 

 

 

1 Becher frische Schlagsahne (30 oder 32% Fettanteil)

 

1 Schraubglas (z.B. ein altes Marmeladenglas), das dein Kind gut in den Händen halten kann

 

1 Scheibe Brot,

 

evt. Gemüse für die Deko

 

 

 

So wird es gemacht:

 

 

 

Schüttel die Sahne vor dem Öffnen kurz auf. Danach öffne den Becher / die Flasche und fülle das Glas zur Hälfte mit Sahne.

 

Verschließe das Glas fest, denn jetzt wird geschüttelt.

 

Dabei kannst du dich mit deinem Kind abwechseln. Es muss nicht schnell geschüttelt werden, auch nicht besonders kräftig, aber stetig.

 

 

 

Beim Schütteln merkt ihr, wie die Flüssigkeit nach einer Weile fester wird. Trotzdem heißt es: Weiter schütteln.

 

Ihr werdet feststellen, dass die feste Masse auf einmal wieder flüssiger wird. Die Sahne ist zu Butter geworden, wenn sich ein gelber Klumpen gebildet hat, der in Buttermilch schwimmt.

 

Diesen Brocken holt ihr vorsichtig mit einem Löffel aus dem Glas, lasst ihn auf einem Küchentuch kurz abtropfen - und dann könnt ihr auch schon probieren. Die Buttermilch schmeckt gut gekühlt sehr lecker, ihr könnt sie auch mit Banane zu einem Milchshake verrühren.

 

 

 

Guten Appetit.

 

 

 

 

 

 

.... und was passiert da eigentlich?

 

Sahne besteht aus kleinen Kügelchen aus Milchfett, die in Wasser schwimmen. Das Schütteln sorgt dafür, dass die Hüllen der Fettkügelchen aufgebrochen werden. So entsteht aus den Kügelchen zuerst eine cremige Masse, die geschlagene Sahne, bei längerem Schütteln trennen sich Fett (Butter) und Flüssigkeit (Buttermilch).


So leben Kühe - Ein Video für Kinder

Vielleicht habt ihr beim Butter schütteln Lust bekommen, den Weg der Milch / Butter zurückzuverfolgen und einen Film über Kühe auf dem Bauernhof anzugucken?



Eis für Babys

Was ihr benötigt:

  • Eisförmchen, z.B. aus Silikon
    Es gibt spezielle Förmchen mit Haltegriff, ihr könnt aber auch Jogurtbecher und einen Holzstiel verwenden.
  • Fruchtpüree, z.B. Banane, Erdbeer, Apfel, Kiwi
  • für ältere Kinder:
    Jogurt oder Kokosmilch, Gewürze wie Vanille oder Zimt

So geht es:

  • Früchte pürieren, evt. Jogurt, Kokosmilch und / oder Gewürze dazugeben.
  • In die Förmchen füllen und einfrieren. Falls ihr einen Holzstiel verwenden möchtet, könnt ihr den in das Eis stecken, wenn es noch nicht komplett durchgefroren ist (nach ca. 1-2 Stunden).

Eis aus reinem Obstpüree ist bereits für Babys ab der Beikosteinführung geeignet. Für ältere Kinder könnt ihr das Püree auch mit Joghurt oder Kokosmilch vermischen.

Kleiner Tipp: Auch Muttermilch kann super als Eis eingefroren werden ;-)


Käsefüße zum Knabbern

 

 

Was ihr benötigt:

 

einen Keksausstecher in Fußform

150 g Weizenmehl

125 g geriebenen Hartkäse, z.B. Emmentaler

150 g kalte Butter

2 Eigelb, davon eines zum Bestreichen der 'Füße'

1/2 Teelöffel kaltes Wasser zum Bestreichen

 

Die Menge reicht für ca. 40 Käsefüßchen.

So wird es gemacht:

 

1.Das Mehl mit Käse, Butter und 1 Eigelb rasch verkneten.

2. Den Teig abdecken und  für 30 Minuten kalt stellen.

3. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer ca. 3 mm starken Platte ausrollen.

4. Backofen auf 175*C Ober-Unterhitze vorheizen

5. Mit dem Keksausstecher kleine Füße ausstechen. Diese auf ein Backblech mit Backpapier legen.

6. 1 Eigelb mit Wasser verrühren und die Kekse damit bestreichen..

7. Evt. noch etwas Käse darüber streuen, auch Sesam oder Mohn sind möglich.

8. Im heißen Backofen ca 10 - 15 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen.

 


Keksteig ohne Ei

Was ihr benötigt:

 

250 g Mehl

150 g Butter

1 Prise Salz

75 g Puderzucker

1. Das Mehl auf der Arbeitsfläche häufen und in der Mitte eine Mulde formen.

2. Die Butter in Stücken in die MItte geben, mit  Salz und Puderzucker bestreuen und alles zu Bröseln hacken.

3. Rasch zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und

                                                                       abgedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.

4. Ofen auf 160*C Umluft vorheizen.

5. Den Teig ausrollen und Plätzchen nach Belieben ausstechen.

3. Im Ofen ca. 12. Minuten goldbraun backen. Evt. noch dekorieren.


Aprikosen-Energiekugeln

Aprikosenkugeln sind super für unterwegs, weil sie schnell einen Energie-Kick bringen. Und das ganz ohne weißen Zucker! Sie sind einige Tage haltbar.

 

Was ihr benötigt:

 

200 Gramm Mandeln

200 Gramm ungeschwefelte getrocknete Aprikosen

Kokosraspel, ungeschwefelt

Saft von einer Zitrone

Zimt oder Bourbon-Vanillepulver

 

1. Alle Zutaten in einer Küchenmaschine zerkleinern, bis eine klebrige Masse entsteht.

2. Diese in den Händen zu kleinen Kugeln rollen und in Kokosflocken wälzen.

 

Die Aprikosen lassen sich nach Belieben durch andere Trockenfrüchte ersetzen.

 


Fruchtleder

Fruchtleder ist eine gesunde Süßigkeit ohne weißen Zucker und dazu in Rohkostqualität.

 

Wählt einfach eure Lieblingsfrucht oder eine Mischung verschiedener Obstsorten und püriert diese. Achtet darauf, dass die Masse nicht zu flüssig ist. Gut funktioniert jede Mischung, die zur Hälfte aus Banane
besteht. Eindicken könntet ihr die Masse auch mit ein wenig

Guarkernmehl, das funktioniert auch ohne Kochen.

Fügt nach Belieben Gewürze wie Zimt oder Vanille
hinzu.

 

Jetzt den Brei dünn auf einem Backblech auf Backpapier

ausstreichen. Bei niedrigster Temperatur des Ofens (ca. 50 Grad) bei leicht geöffneter Backofentür bei Umluft  trocknen lassen. Öfter mal das Blech drehen und die Restflüssigkeit prüfen. Das kann mehrere Stunden, manchmal sogar einen Tag dauern.

 

Anschließend in portionsgerechte Streifen schneiden, aufrollen und - wenn ihr sicher seid, das gar keine Restfeuchte vorhanden ist - in einer verschließbaren Box aufbewahren.

Fruchtleder hält sich mehrere Monate. Theoretisch. Aber ihr werdet es sicher gleich wegnaschen .....